Ist das iPhone 5 doch robuster als gedacht?

Als die ersten Tweets am Freitag durch Twitter schallten, dass es anscheinend bereits ab-Werk beschädigte iPhones gibt, war ich direkt leicht verängstigt, ob es auch mich treffen wird. Nachdem meine Lieferung dann zuhause eintraf wurde es Gewissheit, auch ich war betroffen, wenn auch nicht so schlimm wie befürchtet bzw. bisher auf News-Seiten zu erkennen war. Dennoch ärgerlich und so wurde natürlich direkt überall die Frage gestellt, wie schnell reagiert das eloxierte Aluminium des neuen iPhones auf Kratzer und Beschädigungen. Ein Video von iFixit ließ direkt Böses erahnen und so schien es, als wenn das iPhone wie ein rohes Ei zu behandeln wäre. Doch nun sind zwei weitere Videos aufgetaucht, die einen eines Besseren belehren könnten. Zumindest scheint es in den Videos so, als wenn an der großen Anfälligkeit zumindest im Bereich Backcover nichts dran wäre. Ist das ganze vielleicht doch gar nicht so schlimm, wie wir alle zuerst dachten? Schaut Euch einfach mal die Videos an und macht Euch selbst ein Bild davon.

via AppDated

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Bye Bye Tracking

Statt dem bisherigen UDID benutzt Apple nun einen sogenannten “Advertising Identifier”. Diese ID ist nicht mehr dauerhaft, jedoch lässt es trotzdem die Identifizierung durch Werbenetzwerke, die auf ihn setzen, zu.

Mit der Golden Master von iOS6 ist nun eine weitere Option hinzugekommen, die es ermöglicht die Nutzung des “Advertising Identifiers” zu unterbinden und so den Werbenetzwerken die Erlaubnis auf Sammeln von spezifischen Nutzerdaten zu entziehen. Zielgerichtete Werbung ist somit passé. Wer diese Option aktivieren möchte, wird unter Einstellungen -> Allgemein -> Info -> Werbung fündig. Persönliche Daten werden damit den “Werbenden” nicht mehr übertragen.

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Bartender – Ordnung in der MenuBar

Bartender bietet dabei mehrere Möglichkeiten der Konfiguration jeglicher MenuBar-Einträge. Das Tool ist zur Zeit noch im Beta-Stadium und kann in dieser Zeit kostenlos unter Macbartender.com heruntergeladen werden.

Eine genaue Funktionsweise zu dem Tool findet Ihr auf YouTube in meiner Review.

Ich kann Bartender von meiner Seite absolut empfehlen. Tipp von mir, werft auf jeden Fall einen Blick auf die sehr stabile Beta-Version. Ansonsten gibt es während der Betaphase 50% Rabatt auf den Kaufpreis von ca. 12€ (zzgl. Steuern).

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MiPow Powertube 3000

Was wie ein schlechter Werbeslogan klingt ist inzwischen für mich unumstößlicher Fakt. Es gab Zeiten, da nutzte ich mein iPhone während der Arbeitszeit intensiver – für iMessage, Newsfeeds und um in der Mittagspause die neuesten Level von “Cut the Rope” oder “Wo ist mein Wasser?” zu spielen. Hatte ich dann mein Ladekabel nicht dabei, so hatte ich meistens keine Chance mehr nach Feierabend auf dem Weg nach Hause mein iPhone zu benutzen. Doch an dieser Stelle greife ich nun zum “MiPow Powertube” Aff.-Link, einem kleinen Zusatz-Akku für allerhand Gadgets. Denn der Powertube ist nicht nur auf iOS-Geräte beschränkt, auch Geräte mit Micro-USB-Anschluß können geladen werden. Diese jedoch im Gegensatz zum integrierten, offiziellen Dock-Connector für iDevices mittels beigelegtem Anschlußkabel. Ansonsten reicht auch das originale USB-Ladekabel des betreffenden Gadgets, welches über den USB-Anschluß verbunden wird.

Aufgeladen wird der Tube über den integrierten Stecker an jeder normalen USB-Buchse, egal ob Mac, PC, Netzteil oder anderer Stromgeber. Ob der Akku sich dem Ladungsende nähert lässt sich mit einem kleinen Druck auf die Oberseite feststellen. Eine LED zeigt in den Farben Rot, Orange, Grün und Blau den aktuellen Ladestand an – bis 15%, bis 40%, bis 70% und darüber. Der Powertube selbst ist dabei in 10 verschiedenen Farben verfügbar und inzwischen auch in anderen Formen mit größer bzw. geringer Power.
Ein Test hat bei meinem iPhone 4 im Standby-Betrieb einen Ladezyklus von ca. 120% erreicht. Somit kann das Smartphone auch nach intensiver Nutzung noch lange zu meiner Verfügung stehen. Ich möchte jedoch an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass sich bei meinem Gebrauch der MiPow bei Nutzung am iPhone doch spürbar aufheizt was durch die Aufbewahrung meines iPhones, in meinem Falle dann inkl. Powertube, in der Hosentasche, auch auf das Gerät über geht. Das es sich hierbei jedoch um Stromabgabe handelt, ist dies der normalen Physik anzulasten.

Technische Details
Kapazität: 3000mAh
Ausgangsleistung: 5V 1000 mA
Zellentyp: Lithium-Polymer (geringe Selbstentladung – über ein Jahr Stand-By!)
Lebenserwartung: 500 Ladezyklen
Ladezeit: 3 – 4 Stunden
Material: Aluminium
Höhe: 21,4 mm
Länge: 93,5 mm
Breite: 30,4 mm
Gewicht: 92g

Fazit:
Ich gehe eigentlich nicht mehr ohne einem aufgeladenen MiPow Powertube aus dem Haus. Der Akku ist immer für mich zur Stelle und hat mich schon bei manchen unvorhergesehenen Knappheiten aus der Patsche geholfen. Somit von mir eine klare Empfehlung.

 

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Kavaj Hamburg

Bereits das Auspacken der Tasche ließ mich staunen. Das Obermaterial ist lt. Hersteller aus einem Verbund aus Leder- und Kunstfasern. Ich war positiv überrascht, denn das vor mir liegende Objekt sah für mich nicht nur wie aus vollständig echtem Leder gefertigt, es fühlte sich auch genauso an. Die Innenseite schmeichelte sich aus weichem, dennoch griffigem Flanell an meine Finger. Von der Haptik konnte “Hamburg” Aff.-Link im ersten Eindruck vollkommen überzeugen. Was mich jedoch ein wenig Zucken ließ, war die Naht, mit welchem die “iPad-tragende” Seite rundherum vernäht war. Sie fühlte sich sehr rau, unbequem und hart an, ähnlich wie diese sehr steifen und pieksenden Synthetik-Fäden, die teilweise wegen ihrer Reißfestigkeit benutzt werden. Die Fäden waren jedoch sehr gut verarbeitet und fielen auch bei festem Griff des Cases nicht auf. Meine Ängste waren also unbegründet. Auch die Aussparungen für Dock-Connector, Lautsprecher, Kopfhörer-Anschluß und Audio-Schalter waren genau passend ausgestanzt und so zeigte sich auch hier die hochwertige Verarbeitung des gesamten Produktes.

Erstaunt war ich von den vielfältigen Möglichkeiten, die mir „Hamburg“ bot, um mein iPad vor mir aufzustellen. Vier verschiedene Positionen zwischen fast aufrechtem Stand für das reine Konsumieren bis hin zu fast flacher Position für das Tippen lassen sich mit dem Case verwirklichen. Dabei muss man keine Angst um das iPad haben. Es steht dabei immer sicher, wackelt oder schaukelt nicht sondern bleibt an seinem Platz.

Soweit dann zum positiven ersten Eindruck dachte ich und verstaute das iPad in meinem Rucksack. Mangels vernünftigem Laptop verstaue ich das iPad immer in dem Laptop-Fach meines Rucksacks und da dieses für bis zu 17“ Notebooks gemacht ist, ist in diesem Fach dementsprechend viel Platz. Dadurch stieß ich nämlich das erste Mal auf das in meinem Augen größte Manko – die Smartcover-Funktion des Cases. Leider ist diese nämlich nicht ganz so smart, wie sie eigentlich sein sollte, sie öffnet sich viel zu leicht. Es besteht kaum Halt des Covers am iPad und so lassen schon leichte Schüttelbewegungen das iPad aus dem Ruhezustand holen. In einem größeren Fach wie es in dem von mir genannten Laptop-Fach der Fall war, bewirkt dies während jedes Schrittes ein schnelles Rein und Raus in/aus den/dem Standby-Modus. Den nicht vollständigen Schutz des Displays muss ich wohl an dieser Stelle nicht noch extra erwähnen. Eine Lasche von Vorder- zur Rückseite oder ein Gummiband wie es viele große Notizbücher haben, hätte hier der Tasche definitiv gut gestanden. Bei den vielen Versuchen, ob ich vielleicht ein Fehler gemacht habe mit dem Case bzgl. der Vorderseite ist mir dabei leider noch aufgefallen, dass das sich so positiv anschmiegende Flanell an der Innenseite leider genau am „Rücken“, also dem Teil, an dem die Vorderseite nach hinten geschlagen wird, leichte Blasen wirft, wenn es mehrfach benutzt wird. Unschön wie ich finde und wird insgesamt dem Artikel nicht gerecht.

Das Case überzeugt durch das Material, welches sich vollkommen der Hand anschmiegt, die sehr gut verarbeiteten Nähte und die vielen Positionierungsmöglichkeiten des iPads. Dagegen hält jedoch ein großes Negativkriterium, nämlich die nicht haltende Vorderseite. Hier wäre mehr definitiv auch mehr gewesen. Wer auf diesen Halt nicht viel Wert legt, der wird mit dem Modell Hamburg von Kavaj wirklich glücklich. Wer jedoch auf die SmartCover-Funktion setzt und sich darauf verlassen will, für den gibt es bessere Cases die auch diesen Zweck erfüllen.

Ich danke Gdgts.de für das Reviewexemplar von Kavaj. Diese Review erschien außerdem zuerst auf Gdgts.de und durfte mit freundlicher Genehmigung auch hier veröffentlicht werden.

 

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