Lowepro SlingShot 202AW

Eine digitale Spiegelreflexkamera reiht sich seit Neuestem in die Liste technischer Gadgets innerhalb des Haushaltes ein. Damit das neue Schmuckstück jedoch auch zum Einsatz kommen kann ist ein geeignetes “Transportmittel” von Nöten, dass das Gerät sicher beheimatet und einem vielleicht auch noch Optionen für ein wenig Zubehör bietet. Außerdem soll sie nicht stören, aber dennoch leichten und schnellen Zugriff ermöglichen. Bei der schieren Masse an Taschen am Markt hat man dabei in erster Linie eine Qual mit der Wahl. Ich entschied mich für einen Rucksack, oder sollte ich besser sagen “etwas Ähnliches”. Meine Wahl fiel auf den LowePro SlingShot 202AW.

Ich würde ihn durch das Slingshot-System eher als Symbiose aus Rucksack und Tasche bezeichnen. Das System wird normalerweise als Rucksack getragen, wobei der erste Haltegurt einmal quer über die Brust von rechts-oben nach links-unten verlaufen. Der zweite Bügel verläuft von rechts-unten bis hin zur Mitte des ersten Gurts und fixiert ihn dort. Möchte man nun auf den Rucksack bzw. auf die enthaltene Kamera zugreifen löst man den zweiten Bügel und schwingt den Rucksack durch ziehen des ersten Bügels einmal herum. So sitzt der “Tornister” dann vor Eurem Bauch und Ihr könnt problemlos zur Kamera greifen, da der Reisverschluss eine seitliche Öffnung ermöglicht. Zumindest sollte er dort sitzen. Leider muss ich sagen, dass der 202AW bei groß gewachsenen Menschen auch gern knapp unterhalb der Brust sitzt. Ein Punkt der sich verschmerzen lässt, jedoch sich vielleicht anders hätte lösen können. Dennoch wird der Tragekomfort dabei nicht geschmälert. An meinem Rücken saß der SligShot sehr gut und bereitete mir auch nach längerem Tragen keine Rückenschmerzen. Meiner Liebsten ging es dabei leider nicht ganz so gut. Da der Bügel quer über die Brust verläuft sind Frauen mit großer Oberweite doch etwas benachteiligt wenn nichts gequetscht werden soll. Hier erweist sich dann das oben genannte Problem bzgl. des knapp unter der Brust sitzenden Behälters bei Frauen als stark störend. Da hilft nur im Laden ausprobieren, was ich jedoch eh jedem rate, der auf der Suche nach einem Rucksack oder einer Tasche ist. Ansonsten sind die Bügel weich gepolstert und führen auch bei etwas größerer Last nicht zu Einschneidungen oder Beeinträchtigungen an der Schulter.

Der grundsätzliche Aufbau des 202AW lässt kaum einen Grund zur Klage. Ein oberes Staufach für Kabel und Zubehör mit kleiner Netztasche und Gummibund, eine kleine Fronttasche am Hauptfach und eine Befestigungsmöglichkeit für ein Stativ an der Seite. Der von LowePro gewohnte im unteren Teil entnehmbare Regenschutz, der sich über den Rucksack ziehen lässt und so den Inhalt vor Nässe sichert, gehört natürlich zur Standardausstattung.

Das Hauptfach hat Wände, welche sich mittels Klett selber im Inneren befestigen lassen und somit eine Aufteilung nach eigenem Gusto ermöglicht. Dies ist für mich auch absolut notwendig gewesen, da die Nikon D5100 mit 55er Kit-Objektiv mit der vorgegebenen Aufteilung arg auf- und abflog. Keine Sorge, die Wände sind gut gepolstert und so schnell wird dem Equipment kein Schaden zugefügt. Dennoch war ich beruhigter, nachdem ich das mittlere Fach in einen Tunnel umfunktioniert hatte. Jetzt hat die Kamera zwar leichtes Spiel in Richtung vorn und hinten, dieser fällt aber weitaus kleiner aus. Hier würde ich LowePro anraten noch ein oder zwei zusätzliche Wände, vielleicht auch teils nur halbhoch, mitzuliefern, so daß man das Innenfach für alle Equip-Eventualitäten einrichten kann.
Desweiteren bietet der Aufbau Platz für vier weitere Objektive oder Blitze. Auch hier sind die Wände eigens konfigurierbar. Desweiteren befinden sich in der Klappe des Hauptfaches zwei weitere kleine Taschen für z.B. Speicherkarten oder Standard-Akku. Als Schmankerl wird seitlich der Kamera ein Mikrofasertuch von einem Netz gehalten, was ein schnelles Reinigen ermöglicht.

Zum Schluss möchte ich noch einmal kurz auf die Verarbeitung eingehen, die nichts zu wünschen übrig lässt. Die Nähte sind hervorragend, das Material griffig und bequem und die Reisverschlüsse halten. Das Gesamterscheinungsbild ist sehr robust, so dass ich sicher bin, der SlingShot hält auch stärkeren Anforderungen stand.

Ich bin schlußendlich von dem Lowepro SlingShot 202AW Aff.-Link begeistert. Mit wenigen Handgriffen habe ich die Kamera griffbereit und auch an Zubehör mangelt es mir aufgrund der vielen Staumöglichkeiten nie. Ich muss mir dabei keine großen Sorgen um das Equip machen, da innen alles gut gepolstert ist und von außen durch das überziehbare Cover keine Gefahr durch Wind und Wetter besteht. Einzig die Länge des Tragegurts hätte meiner Meinung nach etwas großzügiger ausfallen können, so daß das System etwas bequemer vor meinem Bauch platziert gewesen wäre. Dennoch bin ich vollkommen zufrieden und kann jedem auf der Suche nach solch einem System nur ans Herz legen, den SlingShot einmal “überzuwerfen”.

Weitere Daten (von Herstellerseite):
Fassungsvermögen:
DSLR- oder Systemkamera mit angesetztem Standard-Zoomobjektiv, 3 bis 4 zusätzliche Objektive oder Blitzgeräte und Zubehör, Ein- oder Dreibeinstativ, persönliche Dinge

Maße:
Innen: 22 x 15 x 30 cm (BxTxH)
Außen: 24 x 18 x 44 cm (BxTxH)
Gewicht: 0,93 kg

Außenmaterial:
Wasserabweisende Mikrofaser, Ripstop Nylon und 600D TXP

Weitere Merkmale
• AlI Weather Cover™ zum Schutz vor Staub und Feuchtigkeit
• Vollständig aufklappbarer Deckel zum Beladen der Tasche
• SlipLock™ Schlaufen
• Stativhalterung

Ich danke Lowepro für die Übersendung des Reviewexemplares.

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Ungeladene/Unlöschbare Podcasts endgültig löschen

Wieder hatte ich ein Problem, welches ich schon einmal gelöst hatte, jedoch nicht mehr wusste wie. Das Herunterladen eines Podcasts schlug fehl. Nach ganzen 32kb regte sich nichts mehr in der mobilen iTunes-App und auch ein Löschen aus der Download-Cue ließ das File in der Musik-App verweilen mit einem “ungeladenem” Status. Per Stream ließ sich der Cast problemlos hören, aber auch nach dem Hören blieb es als Datenmüll liegen. Ein Swipe über die Datei zeigte keine Reaktion. Es war, als ob sie einfach angezeigt würde, obwohl sie nicht vorhanden war. Auch auf Twitter wusste keiner Rat und inwzischen verzweifelte ich fast und machte mir schon erste Gedanken über eine Neuinstallation des Gerätes.

Speichermanagement des iPhonesDoch das war nicht nötig. Wie durch Zufall bin ich über die Lösung gestolpert und möchte sie natürlich mit Euch teilen um Euch weitere graue Haare zu ersparen. Solltet Ihr also auch durch “tote” Podcastfolgen genervt sein, merkt Euch deren Namen, wenn es sich nicht eh schon in Euer Hirn gebrannt hat. Ihr klickt Euch durch zu Einstellungen -> Allgemein -> Benutzung. Dort müst Ihr kurz verweilen, bis Euer iPhone Euren Speicher ausgelesen hat. Dann klickt auf Musik und im Bereich Podcasts ist es möglicherweise noch nötig auf “Alle anzeigen” zu drücken. Nun seht ihr ungefähr das neben gezeigte Bild.

Mit einem Swipe des betreffenden Podcasts könnt ihr nun an dieser Stelle den Löschen-Button betätigen und der ungeladene, ungewollte Cast verschwindet im Datennirvana. Es sei jedoch anzumerken, dass durch diesen “Weg” alle Podcasts der betreffenden Sendereihe gelöscht werden. Ihr solltet Euer iPhone gegebenenfalls vorher mit iTunes syncen bzw. danach die gewünschten Folgen erneut downloaden.

Und wie immer trotzallem nicht vergessen, ein Backup vorher zu machen!

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Liebe Contentverwerter

Es begab sich zu einer Zeit… Nein, fangen wir anders an. Letzten Sonntag war es warm, sehr warm sogar hier in Hamburg. So genoss ich den schönen Tag mit meiner besseren Hälfte im Garten bei der Familie. Als wir abends nach Haus kamen stand uns der Sinn nach einem Film – nichts anspruchsvolles, leichte Berieselung, aber etwas neues, etwas, was wir nicht schon (womöglich mehrfach) gesehen hatten. Sofort sprang uns der neue American Pie in den Kopf. Das wären leichte Anflüge von Humor ohne großen Anspruch, perfekt um so einen Faulenzer-Tag ausklingen zu lassen. Aber da war dann genau das Problem: Wir waren faul. Wir wollten schön entspannt zuhaus einen Film genießen, nicht auch noch uns fertig machen müssen, um ins Kino zu gehen. Na, merkt ihr was das Problem ist? Worauf ich hinaus will?

Ja, liebe Contentverwerter, wieder mal ist Euch Geld durch die Lappen gegangen? Warum? Weil Menschen faul sind! Weil ihr nicht die Zeichen der Zeit erkannt habt! Weil ihr anscheinend mein Geld nicht wollt! Weil ein Besuch im Kino inzwischen teilweise für eine Person soviel kostet, wie ein Essen in einem überdurchschnittlichen Restaurant! Warum frag ich Euch?
Ja, ich bin faul. Wenn ich den ganzen Sonntag in der Sonne lag, will ich abends nach Hause kommen, mich mit meiner Liebsten aufs Sofa kuscheln und vielleicht noch einen Film gucken. Dafür möchte ich nicht noch 30 Minuten irgendwo hinfahren müssen. Ich möchte mich nicht in unbequeme, muffige Kinositze begeben. Ich will nichts vom Film verpassen, falls ich doch mal auf die Toilette muss oder mir mein Getränk ausgeht. Kurzum, ich will zuhaus gucken! Ich will sogar dafür bezahlen! Ja, ihr hört richtig, ich wäre bereit Euch mein Geld dafür zu geben, wenn es das ist, was ich will und es zu einem angemessenen Preis zu haben ist. Was ich will? Alles, ganz einfach. Und zwar zentral! Ich will mich nicht an x Portalen anmelden, weil jedes Studio mit irgendwem einen Exklusivdeal hat. Ich will mich an eine zentrale Stelle wenden können. Und von der will ich absolut alles. Ja, ich will aktuelle Kinofilme. Ich will die aktuellste Folge meiner Lieblings-TV-Serie, die gerade vor 2 Stunden lief, ich jedoch verpasst habe. Ich will das alles sehen können, zu einem Zeitpunkt den ich bestimme. Und zwar will ich das alles zu einem akzeptablen Preis. Wie schon weiter oben erwähnt, zahle ich zur Zeit für einen einfachen Eintritt in einen 3D-Film soviel wie ein einfaches Essen in meinem Lieblings-Steak-Restaurant. Und, verehrte Filmindustrie, leider bekommt man dennoch immer wieder Filme serviert, die ich nicht mal mit einem Essen im Schnellimbiss vergleichen möchte, um mal bei der Analogie Film Essen zu bleiben. Ich möchte keinen Euro zahlen für 20 Minuten Serie. Ja, seht das ruhig als geizig an. Aber warum soll ich für 20 Minuten das zahlen, was mich auch 40 Minuten einer anderen Serie kosten? Warum soll ich für 5 Euro einen Film leihen, der mich das gleiche auf DVD im Handel kostet? Nur weil ich ihn so direkt verfügbar habe? Nein, danke. Ihr müsst mir das ganze schon schmackhaft machen und das wird es nicht durch den doppelten Preis für eine HD-Version, die auch an dieser Stelle wieder günstiger im Laden zu beziehen ist.
Ich mach Euch einen Vorschlag. Ich geb Euch 50€ jeden Monat, direkt am 1. des Monats auf Euer Konto und dafür gebt ihr mir was ich will, wann ich es will und zwar ohne Wenn und Aber. Ohne irgendwelche Zusatzgebühren. Ohne Abgaben auf Speichermedien oder anderen abstrusen Aufschlägen. Na, wie klingt das für Euch?
Ja, ich weiß, jetzt wird geschriehen, dass die Kosten doch gedeckt werden müssen, usw.. Dann möchte ich Euch nur eine kurze Gegenfrage stellen – Ist es notwendig, dass ein Schauspieler 15 Millionen Dollar, eine Summe, die ein normal arbeitender Mensch nie im Leben zu Gesicht bekommen wird, an einem Film verdient? Denkt mal darüber nach.

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Hallo Spotify…oh, lieber doch nicht

Nachdem ich mir heute morgen endlich iTunes Match geklickt habe, kamen in Twitter direkt wieder Stimmen auf, ich solle doch mal Spotify testen. Gut, ich wollte mir dann doch mal nen Ruck geben und mir das wenigstens anschauen. Auf der Seite wurde vollmundig ein 14 Tage kostenloser Premium-Zugang angepriesen – gesagt, getan. Oder lieber doch nicht? Die App war schnell aus dem AppStore geladen und geöffnet. Sogleich wurde ich nach Zugangsdaten oder Facebook-Account-Verknüpfung gefragt. Kein Button zum registrieren, sehr sonderbar. Also ab auf die Seite und nach weiteren 5 Minuten umherklicken kam ich dann endlich zum Link, der mich zur Registrierung führen sollte. Aber wieder Pustekuchen. Der dicke Facebook-Button prangte in leuchtendem Blau vor mir. Eine kurze Frage auf Twitter und eine kurze Recherche über Google bestätigte, dass nur Early Adopters von den Anfangszeiten sich direkt registrieren konnten. Inzwischen ist ein Facebook-Login die einzige Möglichkeit den Dienst zu nutzen.

Und die Moral von der Geschichte? Liebe Entwickler von [insert random webservice here], entweder ich kann mich direkt bei Euch registrieren oder ich werd kein Kunde von Euch. Und wenn ihr mir dann auch noch mit nem Facebook-Login ankommt, habt ihr grundsätzlich schonmal verschissen! Also, Spotify, vielleicht wäre ich zahlender Kunde geworden. So auf jeden fall nicht!

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Kochen für Geeks

Wenn wir nach dem Klischee gehen würden, so ernährt sich der Geek von Pizza (wahlweise aus der Tiefkühltruhe oder dem Lieferdienst), Nudeln (in verschiedenen Formen wie zum Beispiel Macaroni mit Käse oder Ravioli aus der Dose), Burgern und Pommes wie sie in bekannten Fast-Food-Ketten angeboten werden oder andere ungesunde Mahlzeiten vom Imbiss. Das ein Geek richtig kochen würde, das ist für alle außerhalb der Subkultur ungefähr so abwegig wie Schnee im Sommer. Doch mit diesen Klischees möchte Jeff Potter mit seinem Werk „Kochen für Geeks“ aufräumen und gleichzeitig den kulinarisch nicht ganz so Begabten unter die Arme greifen, sie zu inspirieren und ihnen neue Möglichkeiten aufzeigen – ganz dem Untertitel „Inspiration & Innovation für die Küche“.

Das Buch ist dabei in 7 Kapitel aufgeteilt und beschäftigt sich Stück für Stück mit den Vorgängen in der Küche inklusive dem Grundverständnis für das Kochen. Gespickt wird es dabei durchweg mit unterschiedlich thematisierten Interveiws mit Berühmtheiten wie z.B. Adam Savage von den Mythbusters. Außerdem sind an jeder Stelle des Buches Kochrezepte verstreut die zum Nachmachen einladen. Dabei handelt es sich nicht um schwierige 5-Gänge-Menüs sondern Rezepte die auch nachgekocht werden können, wenn man sich bisher auf Fast-Food und Lieferservice verlassen hat. Diese sind sehr weit gefächert und beinhalten von Hefe-Waffeln zum Frühstück über Calamari-Crackers als Vorspeise, Maisbrühe als Suppe bis hin zu Enten-Sugo aus Confit als Hauptgang und 30-Sekunden-Schokokuchen oder Megs Chocolate Chip Cookies als Nachtisch. Das klingt nicht nur lecker sondern schmeckt auch und allein Rezepte wären in manchen Fällen bereits das ganze Buch. Doch nicht in diesem Fall und so werfen wir nun erst einmal einen kurzen Blick in die Kapitel.

Das erste Kapitel beschäftigt sich mit den absoluten Grundlagen wie z.B. der Wahl des Rezeptes oder der Ernährung. Passenderweise heißt dies „Hallo Küche“, angelehnt an die übliche erste Zeile Code, die man beim Programmieren lernt, „Hello World“. Kapitel 2 initialisiert den Prozess Küche indem Ausstattung, Zubereitung und Organisation in selbiger erklärt wird. Dabei geht es sogar richtig in die Tiefen des „Betriebssystems“ indem das Dateisystem (die Küche) entrümpelt wird und der Desktop (die Arbeitsplatte) neu designt wird. Das nachfolgende Kapitel 3 beschäftigt sich dann mit den ersten „Codeschnipseln“. Geschmacksrichtungen und wie sie genutzt werden können wird hierbei thematisiert. Was “Umami” eigentlich ist und wie man gegen Bitterkeit ankommt sind nur zwei der Bereiche. In Nummer 4 wird sich Zeit und Temperatur angenommen, den Schlüsselvariablen des Kochens. Bei welchen Temperaturen geschieht was genau im Kochprozess? Dies wird in 6 verschiedenen „Schlüsseltemperaturen“ genau erklärt. Abschnitt 5 beschäftigt sich mit der Luft, genauer gesagt der Luft die u.a. produziert wird beim Backen. Die Wahl des Treibmittels ist hier die Frage. Kapitel 6 wird dann sehr experimentell und gewährt dabei sogar einen Einblick in die Molekulare Küche und verschiedene Chemikalien die zum Kochen verwendet werden können. Abgeschlossen wird das Buch mit Kapitel 7, der Hardware, wie z.B. dem Flüssigstickstoff oder dem Trockeneis. Auch mit solchen ungewöhnlichen Mitteln kann man die Küche von heute verfeinern und zum Erlebnis machen.

Jeff Potter liefert mit Kochen für Geeks ein Werk ab, welches eigentlich jede Person ansprechen könnte, jedoch durch die Schreibweise bestens für Geeks geeignet ist um Ihnen das Kochen und die Vorgänge näherzubringen. Dabei geht der Autor in genau passendem Maße auf die Feinheiten des Kochvorgangs und auf die Möglichkeiten, die sich einem mit ein wenig Fantasie und Interesse bieten, ein. Es wird nie langweilig und selbst die tiefgehenden Bereiche wie die Grundstoffe oder chemische Reaktionen werden dabei einem Chemie-Laien sehr gut vermittelt. Mir bleibt nur zu sagen, dass das Buch eigentlich ein Muss für jeden Geek ist, der die Vorgänge in der Küche besser verstehen und sich nicht mehr weiter nur von Tiefkühlkost ernähren will.

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